Was kostet eine Lohnabrechnung? Software- und Steuerberater-Kosten im Überblick
Von der Redaktion Lohnabrechnung-Vergleich · veröffentlicht 2. Juli 2026
Kurz gesagt: Eine Lohnabrechnung kostet je nach Weg unterschiedlich viel. Beim Steuerberater zahlen Unternehmen meist einen Betrag pro Mitarbeitendem und Monat plus Grundpauschale; mit eigener Software fallen Abo- oder Nutzungskosten je Mitarbeitendem an, dafür aber eigene Arbeitszeit. Welcher Weg günstiger ist, hängt von Mitarbeiterzahl, Komplexität und dem verfügbaren Know-how ab.
Kosten beim Steuerberater
Steuerberater rechnen die laufende Lohnabrechnung häufig je Mitarbeitendem und Monat ab, zuzüglich einer Grundgebühr und einmaliger Einrichtungskosten. Die Vergütung orientiert sich an der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) oder an einer individuellen Vereinbarung. Vorteil: Der Berater übernimmt Aktualität von Steuer- und SV-Recht, Meldeverfahren und einen Teil der Verantwortung. Nachteil: Es ist der teurere Weg, und Änderungen laufen über die Kanzlei.
Kosten für eigene Software
Eigene Lohnabrechnung-Software wird meist als Cloud-Abo je Mitarbeitendem und Monat oder als Preis je Abrechnung kalkuliert. Einige Anbieter starten bei rund 6 € je Mitarbeitendem und Monat, andere nennen Preise auf Anfrage oder verkaufen Desktop-Lizenzen. Realistisch einplanen sollten Sie:
- Grundgebühr und Preis je Mitarbeitendem,
- Einrichtung/Onboarding und ggf. Datenübernahme,
- Support und Updates,
- die eigene Arbeitszeit für die monatliche Abrechnung.
Gerade der letzte Punkt wird oft unterschätzt: Software ist nur dann günstiger, wenn im Betrieb das nötige Lohn-Know-how vorhanden ist.
Software oder Steuerberater — was lohnt sich?
| Kriterium | Eigene Software | Steuerberater |
|---|---|---|
| Laufende Kosten | eher niedriger | eher höher |
| Eigener Zeitaufwand | hoch | gering |
| Know-how nötig | ja | nein |
| Verantwortung/Haftung | beim Unternehmen | teilweise beim Berater |
| Flexibilität bei Rückfragen | sofort selbst | über die Kanzlei |
Viele Betriebe wählen einen Mittelweg: eigene Software mit DATEV-Schnittstelle, sodass der Steuerberater prüft oder Teilschritte übernimmt. Mehr dazu im Beitrag Lohnabrechnung-Software vs. Steuerberater und in der Übersicht Lohnabrechnung auslagern.
Welche Lösung zu Ihrer Größe passt, ordnet der Auswahl-Assistent ein; Preismodelle der Anbieter sehen Sie im Vergleich.
Häufige Fragen
Was kostet eine Lohnabrechnung beim Steuerberater? Für die laufende Lohnabrechnung berechnen Steuerberater häufig einen Betrag pro Mitarbeitendem und Monat, oft im Bereich weniger bis mittlerer zweistelliger Euro-Beträge, zuzüglich Grund- und Einrichtungskosten. Die genaue Höhe richtet sich nach Aufwand, Zahl der Mitarbeitenden und der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) bzw. individueller Vereinbarung.
Was kostet Lohnabrechnung-Software? Cloud-Lohnsoftware wird oft je Mitarbeitendem und Monat abgerechnet, teils ab wenigen Euro pro Abrechnung; einige Anbieter starten bei rund 6 € je Mitarbeitendem, andere nennen Preise auf Anfrage. Hinzu kommen je nach Anbieter Grundgebühr, Einrichtung und Support.
Ist Software oder Steuerberater günstiger? Bei einfachen Standardfällen und wenigen Mitarbeitenden kann eigene Software günstiger sein; sie erfordert aber eigenes Know-how und Zeit. Der Steuerberater kostet mehr, übernimmt dafür Verantwortung, Aktualität und Haftungsfragen. Die Gesamtkosten (inklusive Arbeitszeit) entscheiden.
Preisangaben sind Orientierungswerte (Stand 07/2026) und können sich ändern. Dieser Beitrag ist keine Steuer- oder Rechtsberatung.
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